Gerd-Lothar Reschke

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Gerd-Lothar Reschke: Schamane in Deutschland, III: Reines Sein

Über Inhalt und Entstehungsgeschichte des Buches

Erleuchtung ist der vielleicht bekannteste unerkannte Mythos unserer neuzeitlich-westlichen Kultur. Den einen suspekt und doch zugleich faszinierend erscheinend, den anderen ein altvertrautes Schlagwort, aber ohne echtes Verständnis und nur umrankt und verdeckt durch vages Hörensagen, zusammengelesene Konzepte und anmaßende Behauptungen einzelner fragwürdiger Selbstdarsteller. Alles in allem jedenfalls eine der am schlechtesten erforschten und am stärksten durch beliebige Projektionen vernebelten Thematiken.

Im Gegensatz zu all solchen Mißinterpretationen handelt es sich bei diesem Buch um ein nüchternes, klar auf den Punkt kommendes Tagebuch, das eigene persönliche Erfahrungen und Beobachtungen wiedergibt. Zugleich liefert es eine in dieser Art noch nie dagewesene, verblüffende Antwort.


Als ich seinerzeit angefangen hatte, meine WEG-Logbücher ("Sei nie wieder derselbe", Band 1 und Band 2) zu schreiben, ahnte ich ja selbst noch gar nicht, worauf ich mich da einließ. Fast 1600 Seiten waren vorangegangen, in denen ich mich leergeschrieben hatte, und ich hatte mich einigermaßen mit diesem Vorgehen vertraut gemacht — hatte erwartet, daß es ungefähr so weitergehen würde, immer in Auseinandersetzung mit der Person, dem Ich, dem Bewußtsein, der eigenen Entwicklung.

Da sei kein Ich, hatte ich mir schon lange klargemacht, da sei eben nur ein Irgendetwas, ein Selbst oder Bewußtsein, das sich hinsetzte und weiterschrieb und sich erforschte, und vielleicht würde es sich irgendwann einmal erkennen und dann das Rätsel des eigenen Daseins gelöst haben — so, wie ich glaubte, daß auch andere, die als "erleuchtet" galten, es getan hätten. Nur daß ich natürlich noch viel zu beschränkt sei, zu unentwickelt, zu sehr verstrickt in meinen dummen kleinen Problemen — die müsse ich also erst aufarbeiten und der Reihe nach lösen, und das werde vermutlich noch etliche Jahre so weitergehen.

Und deshalb schrieb ich eben weiter und forschte weiter an allem Ungeklärten in mir. Hätte ich geahnt, was schon kurz danach passieren würde, dann hätte ich es sicher noch rechtzeitig verhindert; ich hätte es auf der Stelle gestoppt und endgültig die Finger davon gelassen. Denn das, was eintrat, war das genaue Gegenteil von allem, womit ich jemals gerechnet hätte.


Die Einzelheiten der Geschichte stehen in diesem Buch "Reines Sein" beschrieben. Erleuchtung ist etwas völlig anderes, als was immer behauptet wird, oder anders gesagt: als wie die, die darüber reden, es verstehen. Denn sie verstehen gar nichts. Man kann das nicht theoretisch erklären; es ist zu nahe an einem selbst. Ich empfinde deshalb immer noch das Tagebuch "Reines Sein" als diejenige Beschreibung, die der Fragestellung am nächsten kommt — eben weil die Schilderung der eigenen Erfahrungen, aber auch der in ihrem Umkreis ablaufenden Reflexionen und gedanklichen Bewegungen die Innensicht so plastisch heraufbeschwört.

Natürlich ist es meine Geschichte; der Leser kann und wird so etwas nicht nacherleben können. Aber darum geht es auch überhaupt nicht; sondern es geht darum, daß so etwas erlebt wird und daß durch solches Erleben eine Bresche in alle irreführenden Mythen geschlagen wird. Es gibt genaugenommen nur einen, der das erlebt. Und wenn der Leser das behält, wenn er diese Aussage, die seinem Verstand aberwitzig und unsinnig erscheinen wird, einfach nur in sich arbeiten läßt und damit zu leben und zu denken beginnt, dann kann es sein, daß Vermittlung einen Sinn ergeben hat — daß ein Funke übergesprungen ist. Denn der Funke braucht nicht allzu weit zu springen — wie gesagt: genaugenommen nirgendwohin. Es reicht, zu erkennen, wo er ist.

Und damit wären alle Mythen abgeschafft und alle irreführenden Lehren und Behauptungen aufgeklärt. Ich bin so naiv, zu sagen: Genau dafür ist dieses Buch da.

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Klappentext

Mehr als 25 Jahre lang hatte Gerd-Lothar Reschke intensiv das Ziel der Selbstfindung verfolgt. Seit Anfang 1999 hatte er ein öffentliches Internet-Tagebuch mit der beharrlichen Absicht zur Selbsterkenntnis und Selbsterforschung geführt.

Im Frühjahr 2001 traf ihn dann unerwartet und wie ein Schock die verblüffende Erkenntnis, daß es so etwas wie ein Selbst, das gefunden werden könnte, gar nicht gab bzw. gibt! Die Beobachtungen und Aufschlüsse, die sich in diesem Zusammenhang einstellten, und den Weg dorthin beschreiben die Tagebücher, Essays und Epigramme, die in diesem Band enthalten sind.

Was hier zu finden ist, bedeutet nichts weniger als die komplette Revision sämtlicher Lehren über Selbstfindung, Wahrheitssuche, Selbstverwirklichung und Erleuchtung.

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