Gerd-Lothar Reschke

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Gerd-Lothar Reschke: Schamane in Deutschland, II: Weg-Logbuch

Zur Entstehungsgeschichte

War der erste Teil des Logbuches "Sei nie wieder derselbe" noch von einem experimentellen Überschwang geprägt gewesen, nicht nur mir selbst auf die Spur zu kommen, sondern alles, was mich okkupierte, loszuwerden, so geschieht in diesem zweiten Teil eine zunehmende Verfeinerung der Methode. Der Ansatz, jedem aufkommenden Augenmerk auf die Schliche zu kommen und ihn sofort bis in seine Wurzel zu ergründen (und ihn damit auch als vorübergehende Verhaftung loszuwerden), wird hier noch zielstrebiger ausgearbeitet.

Es geht hier nicht mehr um Tage und um chronologisches Schildern der Begebenheiten dieser Tage, sondern es geht vermehrt um Themen, um Fragestellungen. Zugleich differenziert die Methode des Ergründens nicht zwischen derartigen Themen, kategorisiert sie nicht, bewertet sie nicht, ordnet sie keinem kulturellen oder persönlichen Kontext zu, sondern nimmt sie so, wie sie sich einstellen, ohne Unterschied als Anlaß zur Bewußtwerdung. Jeglicher derartige Anlaß kommt gerade recht, um ihn zu durchdringen, und in diesem Durchdringen erweist sich die Qualität, die subtile Feinheit und Genauigkeit der Bewußtseinsarbeit.

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Über den Inhalt des Buches

So gibt es auch hier wieder viele Gegenstände, innere wie äußere, privat wie zwischenmenschliche, es gibt Traumbeschreibungen und -deutungen, Tagesgeschehnisse, Anmerkungen zu Musik, Literatur und Filmen, zu Politik, Geschäftsleben, esoterischer Psychologie, zu Freizeitaktivitäten wie Golf oder Tanzen — aber immer mehr wird klar, daß es stets in erster Linie darauf ankommt, jegliches Betrachtete zu durchschauen, den durchschauenden Blick freier, unverstellter, radikaler und schärfer werden zu lassen, immerfort Energie zu sammeln für diese Tätigkeit des 'inneren Auges', die den Schleier der Erscheinungen hinter sich läßt und zum Kern des Seins vorstößt.

Dabei gerät der Vorgang selbst immer mehr ins Zentrum: diese Berufung, von der in unserer heutigen Zeit nirgends gesprochen wird, die keiner kennt, die alle verleugnen und peinlich, ärgerlich oder verstörend finden: die Bereitschaft nicht nur zu haben, sondern sie auch kompromißlos zu praktizieren, sich selbst zu erkennen und dem Erkannten wie dem Erkennenden keinerlei Grenzen mehr zu setzen, bis schließlich nur noch die Erkenntnis selbst übrigbleibt, in all ihrer eigentümlichen Schönheit und unbezwingbaren Stärke.

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Klappentext

Selbsterkenntnis führt unweigerlich zu der Beobachtung, daß das Ich, jedes Ich, nur eine Ansammlung von Vorstellungen und Konzepten ist. Und genau so, wie ein künstliches Bild von sich selbst erstellt wird, wird auch ein künstliches Bild von der Welt, der Umwelt erstellt. Wie erlangen wir dann aber echte Einsicht, was ist dann noch Wahrheit? Da, und nur da, wo diese Vorstellungen durchschaut werden und sich auflösen.

Dies ist die Erfahrung des Autors, die er hier in täglichen Beobachtungen beschreibt. Für den Leser sind darin wertvolle Anstöße enthalten, die er auf seine jeweilige eigene Situation sinnvoll anwenden kann.

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